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Interview mit Marita und Pierre

Informationsveranstaltungen „ONLINE“

Marita und Pierre sind zwei Mitarbeiter in unserer Abteilung
Öffentlichkeitsarbeit in Fleckenbühl, bzw. Frankfurt.
Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, mit mir Informations- und Präventionsveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen.
Bisher fanden die meisten Veranstaltungen in unseren Häusern statt, aber wir fahren auch zu Vorträgen vor Ort zu den interessierten Gruppen.

Im letzten Jahr waren wir drei sehr oft Gast bei Seminaren für Teilnehmer des freiwilligen sozialen Jahres in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Aufgrund der Corona-Pandemie fielen seit März 2020 alle Vorträge aus.

Als dann im Dezember 2020 die Anfrage kam, ob wir unsere Infoveranstaltungen für das FSJ auch online anbieten könnten, waren Marita und Pierre sofort bereit dazu und setzten die Idee auch sehr schnell um.

Nach den ersten Erfahrungen der beiden, hier ein kurzes Interview:

Frage: Wie waren eure ersten Erfahrungen, nicht von Angesicht zu Angesicht mit den Zuhörern zu kommunizieren?

Marita: Ich hatte zuerst Angst, dass mir zwischendurch die Technik versagt. Als es dann aber losging, war die Angst weg und meine bekannte Lockerheit war zurück.

Pierre: Am Anfang sehr ungewohnt, da es schon etwas anderes ist, alleine vor dem Bildschirm zu sitzen und nicht die Atmosphäre von 20 bis 30 Zuhörern zu haben. Seit dem zweiten Vortrag kam die Lockerheit zurück.

Frage: Gibt es gravierende Unterschiede zwischen Online-Vortrag und Präsenzveranstaltungen?

Marita: Eigentlich gab es für mich kaum Unterschiede. Es fehlte etwas der persönliche Kontakt, aber die Feedbacks waren toll.

Pierre: Bisher hatte ich den Eindruck, dass die Teilnehmer online offener, mutiger und kritischer sind. Es kommen mehr Fragen und Anmerkungen zum Thema Sucht und Lebensgemeinschaft.

Frage: Wenn die Corona-Einschränkungen vorbei sind, würdet ihr dann gerne wieder direkte Infos in der Gemeinschaft oder vor Ort geben, oder haltet ihr die Online-Vorträge für das Zukunftsmodell?

Marita: Ich würde gerne einen gesunden Mix von beidem machen. Vielleicht kann man auf dem Weg noch mehr interessierte Personen erreichen.

Pierre: Nein, es sollte nicht das Modell der Zukunft sein. Persönliche Gespräche können durch dies Medium nicht ersetzt werden. Es sollte nur eine Alternative sein, wenn ein direkter Kontakt nicht möglich ist.

Frage: Wie ist euer abschließendes Fazit?

Marita: Ich fand es ganz toll, besonders die anschließenden Feedbacks. Ich werde gerne online weiter Informations- und Präventions-Gespräche durchführen.

Pierre: Mir hat diese Art von Informationsgespräch viel Spaß gemacht, ich freue mich jetzt aber schon auf das nächste direkte Präsenz-Info mit vielen Teilnehmern.


Sollten Sie Interesse an einer Informations- oder Präventionsveranstaltung vor Ort oder online haben, senden Sie mir bitte eine E-Mail: r.sterk@diefleckenbühler.de

Unser Autor

Rolf Sterk
Leitung Mittelbeschaffung und Information

ed.relheubnekcelfeid@krets.r

Rolf ist Frankfurter Fleckenbühler mit Leib und Seele. Er war maßgeblich am Aufbau unseres Frankfurter Hauses beteiligt. Mit großem Engagement vertritt er die Fleckenbühler in der Öffentlichkeit, sei es bei Informationsveranstaltungen in verschiedensten Gruppen, bei Beratungsstellen vor Ort, oder bei seiner Tätigkeit für den Regionalrat im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Ihm ist es wichtig, die Lebensgemeinschaft vorzustellen und für unsere Arbeit zu werben.

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