Perspektiven schaffen – drogenfrei leben – nachhaltig wirtschaften

Mehr Selbstversorgung

Aus dem Garten und dem Hühnerstall direkt auf den Tisch

Eine oft verkannte, aber schmackhafte Möglichkeit für die Verringerung von Treibhausgasen, den weiteren Ausbau von Straßen und Energienetzen, mehr Tierwohl und vieles mehr, ist die Steigerung der Selbstversorgung im Ernährungsbereich.

Vielerorts gibt es dazu Aktivitäten, so auch in Fleckenbühl.

Viele von uns kennen noch den Gemüsegarten als entfernte Erinnerung. Unser Schul- und Lehrgarten, eingerichtet zu Bildungszwecken, bietet auch Platz, um mehr Gemüse für die Gemeinschaft anzubauen und dadurch den Selbstversorgungsanteil zu steigern. Reste aus Küche und Garten werden zu tierischem Eiweiß veredelt.

Hühnereier und Hähnchenfleisch entstehen auf der Grundlage häuslichen Abfalls, unter besten Tierwohlbedingungen.


Die Kraft des Kleinen darf nicht unterschätzt werden. Für das Ei aus dem eigenen Hühnerstall wurden keine Futtermittel gekauft. Es brauchte keine Lkws und Gabelstapler, um im häuslichen Eierbecher zu landen.


Die legende Henne lebt glücklich und lässt uns lächeln, wenn sie freudig gackernd aus dem Stall kommt. Und wir selbst steigen nicht in ein Auto, um das Ei zu kaufen.

Besonders freue ich mich auf die erste Generation Bruderhähne, die aktuell in Fleckenbühl aufwächst, denn sie werden Hähnchenfleisch nach meinem Geschmack werden.

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Unser Autor

Christoph Feist
Leitung Fleckenbühler Räume

ed.relheubnekcelfeid@tsief.c

Christoph ist vielseitig interessiert und aktiv: Als Koordinator der Landwirtschaft, bei den Veranstaltungen und im sozialen Bereich. Er liebt das Gemeinschaftsleben, ist in der Gemeinwohlökonomie engagiert und entwickelt gerne neue Projekte und Ideen.

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